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CARU care setzt neue Standards in Sachen Sicherheit und Prävention. Doch Innovation bringt Erklärungsbedarf mit sich und Hausnotrufkunden dürfen zu Recht kritisch sein. Bestimmt haben Sie im Beratungsgespräch schon Fragen gehört wie:
Damit Sie auf diese Fragen immer die perfekte Antwort parat haben, haben wir Ihnen einen „Spickzettel“ zusammengestellt. Einfach. Klar. Verständlich.
Hier finden Sie eine Sammlung des Wissens aus eigener Datengrundlage sowie aktueller Forschung: aufbereitet durch das CARU Team.
Weil im Ernstfall oft niemand drückt und der Sturzsensor die Entscheidung abnimmt, ob Hilfe geholt werden soll oder nicht. Die Auswertung von über 145.000 Hausnotruf-Teilnehmern* zeigt: Bei leichteren Stürzen, bei denen eine Pflege oder Betreuungsperson eingreifen muss, wird der rote Knopf nur von der Hälfte der Menschen gedrückt. Bei schweren Stürzen mit Krankenhauseinweisung sind es rund 30% weniger. Oft mit gravierenden Folgen. Nicht immer kann die Person den Knopf nicht drücken. Oft bleibt der Knopf aus anderen Gründen stumm:
Die meisten Stürze enden glimpflich — gefährlich wird vor allem die Zeit danach. Studien zeigen, dass die Sterblichkeit Gestürzter innerhalb eines Jahres rund viermal höher lag als in einer Kontrollgruppe — obwohl die meisten nur leichte Verletzungen hatten. Am dramatischsten war die Liegezeit selbst: Von denen, die länger als eine Stunde am Boden lagen, starb die Hälfte innerhalb von sechs Monaten, auch ohne direkte Sturzverletzung. Je schneller Hilfe eintrifft, desto besser die Prognose — genau deshalb bietet CARU care verschiedene Auslösemöglichkeiten.
Die meisten Stürze passieren am frühen Morgen. Gerade dann ist der
Notrufknopf oft nicht erreichbar. Dank der intuitiven Sprachauslösung
kann in diesen Fällen Hilfe gerufen werden.
Schon heute geht fast jeder dritte Alarm (31 %) per
Sturzerkennung oder Stimme ein — ganz ohne Knopfdruck. Ein klassischer
Notrufknopf allein hätte diese Notsituationen möglicherweise nicht
erkannt.
Normale Smartwatches sind für aktive Menschen und Sportunfälle gemacht. Sie schlagen nur Alarm, wenn jemand schnell und sehr hart auf den Boden stürzt. Ältere Menschen stürzen jedoch oft anders: Sie sacken langsam zusammen, rutschen an einem Möbelstück ab oder fallen weich auf einen Teppich. Eine Smartwatch erkennt das oft gar nicht. Ein spezieller Sturzsensor wie der Vibby OAK erkennt hingegen auch altersbedingte Stürze. Deshalb holt er auch bei diesen tendenziell "weichen" Stürzen zuverlässig Hilfe.
Weil er bei über 1.5 Millionen Nutzer*innen erfolgreich im Einsatz ist und auch dann hinsieht, wenn handelsübliche Geräte den Ernst der Lage nicht bemerken. In unseren umfassenden Laborversuchen hat der Vibby OAK Sensor fast doppelt so viele Stürze erkannt als die beste getestete Smartwatch. Mit dieser hohen Zuverlässigkeit bietet er den besten Schutz, der momentan am Markt verfügbar ist.
Damit sich unsere Testpersonen bei den Versuchen nicht verletzen, haben sie sich absichtlich vorwärts auf eine dicke, weiche Luftmatratze fallen lassen. Diese Matte simuliert sehr gut einen alltagstypischen "gedämpften" Sturz – zum Beispiel auf einen Teppichboden oder wenn man an einer Wand hinabgleitet. Die Personen trugen dabei gleichzeitig Smartwatches und den Vibby OAK Sensor am Handgelenk. Das Ergebnis war eindeutig: Die Smartwatches dachten, es sei nichts Schlimmes passiert und blieben fast immer stumm. Der spezielle Sturzsensor erkannte die Gefahr trotz der weichen Matte und schlug zuverlässig Alarm.
Weil ein Sturz oft mehr auslöst als einen einmaligen Notfall: Angst vor dem nächsten Sturz, Hüftfrakturen, höhere Pflegekosten und ein erhöhtes Sterberisiko. Ein Hausnotrufgerät sollte deshalb nicht nur alarmieren, sondern auch helfen, Risiken früh zu erkennen und Stürze zu vermeiden.
Die Zahlen zeigen, warum Prävention Teil der Hausnotruf-Sicherheit sein sollte.
Angst vor erneutem Fallen
Rund die Hälfte älterer Menschen entwickelt nach Stürzen eine Sturzangst.
Sterblichkeit nach Hüftfraktur
Die mittlere Mortalität ein Jahr nach einer Hüftfraktur liegt bei älteren Menschen bei 21 %.
Höhere Pflegekosten
Die jährlichen Pflegekosten während und nach einem Sturz steigen laut den vorliegenden Daten um mindestens 25 %.
Höheres Sterberisiko
In einer Studie zeigte sich: Bei Personen, die im Studienzeitraum stürzten, wurde die Wahrscheinlichkeit, in den folgenden fünf Jahren zu sterben, höher.
Hohes CO₂ ist das Zeichen für schlechte Lüftung. Steigt die Konzentration auf über 1.000 ppm, tritt gegenüber gut belüfteten Räumen Schwindel rund 3-mal so oft auf und Müdigkeit rund doppelt so häufig — beides zählt zu den Sturz-Risikofaktoren im Alter: Bei nachlassender Kognition steigt das Sturzrisiko aufs Zwei- bis Dreifache. Die CO₂-Ampel von CARU care misst die Luftqualität kontinuierlich und erinnert ans Lüften, bevor schlechte Luft zum Risiko wird. So beginnt Sicherheit schon lange vor dem Sturz.
Weil die CO₂-Ampel bei Nutzer*innen die Zeit, in der sie sich in
schlechter Luft befinden, um bis zu 70 % reduziert.
Haushalte mit aktiver CO₂-Ampel verbringen deutlich weniger Zeit in
Räumen mit über 1.000 ppm CO₂. Im Wohnzimmer sinkt die
Schlechte-Luft-Zeit tagsüber von 4,4 auf 1,4 Stunden pro Tag
(−68 %), im Schlafzimmer nachts von 5,4 auf 3,6 Stunden (−33 %).
Die Ampel erinnert rechtzeitig ans Lüften — bevor die Luft zum Risiko
wird.
Anzahl Stunden pro Tag mit schlechter Luft
Menschen mit chronischen Krankheiten müssen besonders aufmerksam sein, da Erkrankungen wie ein schlecht eingestellter Diabetes oder die Einnahme mehrerer Medikamente das Dehydrationsrisiko drastisch erhöhen. Ein vernachlässigter Flüssigkeitshaushalt mindert rasch die kognitive Vitalität und begünstigt gefährliche Schwindel- und Sturzereignisse.
Erhöhtes Dehydrationsrisiko bei Demenz
[1]The Journal of mHealth. (2021). The Influence Dehydration has on the Cognitive Status of People Aged 65 and Over in Social Care Settings.
[2]Li, S., Xiao, X., & Zhang, X. (2023). Hydration status in older adults: Current knowledge and future challenges. Nutrients, 15(11), 2609. https://doi.org/10.3390/nu15112609
[3]Hamrick, I., et al. (2020). Association Between Dehydration and Falls. Mayo Clinic Proceedings: Innovations, Quality & Outcomes, 4(3), 259-265.
Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr beeinträchtigt die Gesundheit massiv: Bereits 1 bis 2 % Flüssigkeitsverlust verschlechtern das Kurzzeitgedächtnis. Zudem verdoppelt Dehydration die Schlaganfallsterblichkeit, verlängert Krankenhausaufenthalte und erhöht das Sturzrisiko um 13 %. Ein proaktives Hydratationsmanagement wirkt dem effektiv entgegen: Digitale Trink-Erinnerungen (Ziel: 1,5 Liter/Tag) reduzieren das Sturzrisiko von Bewohnerinnen und Bewohnern nachweislich um 33 %.