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CARU care setzt neue Standards in Sachen Sicherheit und Prävention. Doch Innovation bringt Erklärungsbedarf mit sich und Hausnotrufkunden dürfen zu Recht kritisch sein. Bestimmt haben Sie im Beratungsgespräch schon Fragen gehört wie:
Damit Sie auf diese Fragen immer die perfekte Antwort parat haben, haben wir Ihnen einen „Spickzettel" zusammengestellt. Einfach. Klar. Verständlich.
Hier finden Sie tiefergehende Erkenntnisse aus eigener Datengrundlage sowie aktueller Forschung – aufbereitet durch das CARU Team.
Weil im Ernstfall oft niemand drückt und der Sturzsensor die Entscheidung abnimmt, ob Hilfe geholt werden soll oder nicht. Die Auswertung von über 145.000 Hausnotruf-Teilnehmern zeigt: Bei leichteren Stürzen, bei denen eine Pflege oder Betreuungsperson eingreifen muss, wird der rote Knopf nur von der Hälfte der Menschen gedrückt. Bei schweren Stürzen mit Krankenhauseinweisung drücken nur rund 70 %. Oft mit gravierenden Folgen. Nicht immer kann die Person den Knopf nicht drücken. Oft bleibt der Knopf aus anderen Gründen stumm:
Die meisten Stürze sind nicht unmittelbar lebensbedrohlich.
Entscheidend ist oft die Zeit danach. Denn etwa die Hälfte der
älteren Menschen, die schwer stürzen, kann ohne Hilfe nicht mehr aus
eigener Kraft aufstehen. Wer dann eine Stunde oder länger am
Boden liegt (in der Fachsprache ein „Long Lie"), riskiert ernste Folgen,
unabhängig davon, ob der Sturz selbst zu einer Verletzung geführt hat.
Ab etwa zwei Stunden am Boden kommen körperliche Komplikationen
hinzu: Dehydration, Druckstellen, Muskelschädigung, Unterkühlung und
Lungenentzündung. Langes Liegen ist zudem eng mit schwereren
Verletzungen und Krankenhauseinweisungen verbunden.
Was nach einem Sturz zählt, ist die Zeit am Boden
Die meisten Stürze passieren am frühen Morgen. Gerade dann ist der
Notrufknopf oft nicht erreichbar. Dank der intuitiven Sprachauslösung
kann in diesen Fällen Hilfe gerufen werden.
Schon heute geht fast jeder dritte Alarm (31 %), der von CARU
care abgesetzt wurde, per Sturzerkennung oder Stimme ein, ganz ohne
Knopfdruck. Ein klassischer Notrufknopf allein hätte diese Notsituationen
möglicherweise nicht erkannt.
Normale Smartwatches sind für aktive Menschen und Sportunfälle gemacht. Sie schlagen nur Alarm, wenn jemand schnell und sehr hart auf den Boden stürzt. Ältere Menschen stürzen jedoch oft anders: Sie sacken langsam zusammen, rutschen an einem Möbelstück ab oder fallen weich auf einen Teppich. Eine Smartwatch erkennt das oft gar nicht. Ein spezieller Sturzsensor wie der Vibby OAK erkennt hingegen auch altersbedingte Stürze. Deshalb holt er auch bei diesen tendenziell „weichen" Stürzen zuverlässig Hilfe.
Weil er bei über 1.5 Millionen Nutzer erfolgreich im Einsatz ist und auch dann reagiert, wenn handelsübliche Geräte den Ernst der Lage nicht bemerken. In unseren umfassenden Laborversuchen hat der Vibby OAK Sensor fast doppelt so viele Stürze erkannt wie die beste getestete Smartwatch. Mit dieser hohen Zuverlässigkeit bietet er den besten Schutz, der momentan am Markt verfügbar ist.
Unsere Testpersonen haben sich nach 4 verschiedenen Mustern auf eine Matratze fallen lassen. Diese Matte simuliert einen typischen „gedämpften" Sturz im Alltag, etwa auf einen Teppich oder ein langsames Herabgleiten an einer Wand. Für den Vergleich wurden jeweils zwei verschiedene Sturzsensoren gleichzeitig getragen.
Weil ein Sturz selten ein alleinstehendes Ereignis bleibt. Er kann eine ganze Kette von Folgen anstossen: Angst vor dem nächsten Sturz, Hüftfrakturen, den Verlust der Selbstständigkeit bis hin zur Pflegebedürftigkeit und ein deutlich erhöhtes Sterberisiko. Ein Hausnotrufgerät sollte deshalb nicht nur im Ernstfall alarmieren, sondern auch helfen, Risiken früh zu erkennen und Stürze von vornherein zu vermeiden.
Die Zahlen zeigen, warum Prävention Teil der Hausnotruf-Sicherheit sein sollte.
Sturzangst
Rund die Hälfte aller älteren Menschen hat Angst vor Stürzen, mit Sturzhistorie noch mehr.
Sterblichkeit nach Hüftfraktur
Etwa jeder Fünfte stirbt im Jahr nach einer Hüftfraktur.
Pflegeheim nach Hüftfraktur
Ein Viertel der zuvor Selbstständigen lebt danach im Pflegeheim.
Quellen: Xiong, BMC Geriatr. 2024; Downey, World J Orthop 2019; Grigoryan, J Orthop Trauma 2014.
Hohes CO₂ ist das Zeichen für schlechte Lüftung. Steigt die Konzentration auf über 1.000 ppm, tritt gegenüber gut belüfteten Räumen Schwindel rund 3-mal so oft auf und Müdigkeit rund doppelt so häufig. Beides zählt zu den Sturz-Risikofaktoren im Alter: Bei nachlassender Kognition steigt das Sturzrisiko aufs Zwei- bis Dreifache. Die CO₂-Ampel von CARU care misst die Luftqualität kontinuierlich und erinnert ans Lüften, bevor schlechte Luft zum Risiko wird. So beginnt Sicherheit schon lange vor dem Sturz.
Weil die CO₂-Ampel bei Nutzer die Zeit, in der sie sich in schlechter
Luft befinden, um bis zu 70 % reduziert.
Haushalte mit aktiver CO₂-Ampel verbringen deutlich weniger Zeit in
Räumen mit über 1.000 ppm CO₂. Im Wohnzimmer sinkt die
Schlechte-Luft-Zeit tagsüber von 4,4 auf 1,4 Stunden pro Tag
(−68 %), im Schlafzimmer nachts von 5,4 auf 3,6 Stunden (−33 %).
Die Ampel erinnert rechtzeitig ans Lüften, bevor die Luft zum Risiko
wird.
Anzahl Stunden pro Tag mit schlechter Luft
Bei chronischen Krankheiten treffen zwei Dinge zusammen. Erstens lässt
im Alter das Durstgefühl nach. Der Körper meldet zu wenig zuverlässig,
dass er Flüssigkeit braucht. Zweitens erhöhen viele Erkrankungen und
ihre Medikamente den Flüssigkeitsverlust: Ein schlecht eingestellter
Diabetes schwemmt über den Urin Wasser aus, entwässernde Medikamente
(Diuretika) tun dasselbe, und bei mehreren Medikamenten summiert sich
das. So entsteht ein Mangel oft unbemerkt, mit erhöhtem Risiko für
Schwindel, Stürze und Infekte.
Deshalb lohnt es sich, den Flüssigkeitshaushalt aktiv im Blick zu
behalten, statt auf das Durstgefühl zu vertrauen. Eine regelmässige
Erinnerung hilft, rechtzeitig zu trinken.
Quellen: Li, Nutrients 2023; Hamrick, Mayo Clin Proc Inn Qual Out 2020; Hooton, JAMA Intern Med 2018.
Weil der Körper grosse Mengen Flüssigkeit auf einmal nicht gut zurückhalten kann. Die Nieren scheiden den Überschuss rasch wieder aus. Besser ist es, über den Tag verteilt öfter kleinere Mengen zu trinken. Das ist im Alter besonders wichtig, weil das Durstgefühl mit den Jahren nachlässt. Eine sanfte Erinnerung von CARU care hilft, regelmässig zu trinken, bevor ein Flüssigkeitsdefizit entsteht.